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Weiße Frau Weitverbreitete Sagengestalt, meist schöne oder würdevolle Frauen, die entweder schuldbeladen ruhelos als Geist erscheinen oder gabengewährend Züge der Frau Holle tragen, dann häufig auch in Verbindung mit Spinngarn, Stoffen, Flachs o.ä.

Wilde Jagd In Deutschland weit verbreitetes Sagenmotiv: In dunklen, nicht ganz geheuren Wäldern reitet eine wilde Horde aus Geistern zur Jagd, begleitet von Brausen, Geschrei, Stürmen, Trampeln, Bellen, meist unsichtbar durch die Lüfte, immer aber voller Hast. Das Wilde Wütende Wüteninge Wotans Heer geht auf das germanische Bild des Gottes Wotan/ Odin zurück, der die toten Krieger auf seinem achtbeinigen Pferd Leipnir nach Wallhalla führt. Auch seine holde Frau Freya (Frau Holle, Hulda) führt den Zug mit einem Jagdhorn an (Tut-Ursel, Uhu). Wenig ist über das grauenerregende Gefolge bekannt, nur der Getreue Eckart ist als warnender Vorbote bekannt. Die Kirche deutete später das heidnische Andenken in einen Geisterzug schuldbeladener Seelen um und setze den Wilden Jäger mit dem Teufel gleich.
Der Wilde Jäger ist in vielen Gegenden zuhause und hat viele Namen. In Mihla heißt er Elbel, wohnt im Elbelstein. Aus seinem Gefolge ist der unfehlbare Freischütz Hölzerkopf bekannt.

am RastplatzWilhelms Blick Aussichtspunkt und Rastplatz oberhalb von Rudolfs AuŽ, benannt nach einem Mihlaer Wanderfreund. Hier endet der sanft steigende Höhenweg, der am Mihlaer Restaurant "Hof Artelsbach" beginnt und durch fleißige ABM-Arbeit wieder begehbar gemacht wurde.
  Wanderer, verhalte Deinen Schritt
  Du stehst hier auf Wilhelms Blick,
  drunten im Tale schau
  liegt in Frieden Rudolfs Au.

Wotan siehe Wilde Jagd

Wütende Jagd siehe Wilde Jagd

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