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Ebenshausen Kleine, ruhige Gemeinde am Werraknie. Moderne Rad- und Wanderbrücke und kleiner Park. Sehenswerte Website.

Eibe Dieser auffällig dunkelgrüne Nadelbaum kommt nicht allzu häufig vor. Die Eibe wächst langsam und hat sehr hartes Holz. Deshalb wurde früher Raubbau betrieben, unter anderem für begehrte Bögen. Der Baum ist giftig, besonders die Nadeln und die Samen in den roten Scheinbeeren. Geschichten von der Betäubung rastender Wanderer sind allerdings ein klein bißchen übertrieben ;-)

Eiche Es gibt Bäume, die botanisch eigentlich typischer sind für Deutschland. Doch im Mittelalter gab es handfeste ökonomische und später romantische Gründe, die Eiche zu DEM deutschen Baum zu machen. Im Hainichgebiet findet man größere geschlossene Bestände vor allem etwas außerhalb des Kernwaldes, z.B. den Eichenwald am Kindl-Flugplatz oder natürlich mächtige Eichen als Landmarken.

Eiserne Hand Eines der Wahrzeichen des Hainichs. Etwa 1 km südlich vom Ihlefeld steht am Rennstieg ein origineller eiserner Wegweiser in Form einer Hand. Bereits 1554 erwähnt, rekonstruierte sie ein Kammerforster Schmied zu Anfang der 90er Jahre originalgetreu. Seitdem sieht man öfters Leute, die mit merkwürdig verbogenen Fingern das Wahrzeichen nachahmen.

Elbel Waldgeist, örtlicher Name des Anführers der Wilden Jagd. Treibt angeblich sein Unwesen im Mihlaer Tal und hat sein Versteck im Felsen der im Hühnerloch gelegenen Elbelskanzel. Zahlreiche Sagen ranken sich im Hainich um Elbel und in ganz Deutschland um seine Wilde Jagd

Elsbeere Wie schmecken die denn? könnte man fragen. Es ist jedoch ein relativ unbekannter, im Hainich nicht seltener Laubbaum, der recht langsam wächst, aber auf Holzauktionen zur Zeit Höchstpreise erzielt. Auktionen am Hainich werden dadurch zum Geheimtipp.

Erlebnispfad für Kinder Wochenende. Mama und Papa möchten ein wenig spazierengehen, doch die Kinder maulen. Lockt doch mal mit dem Berkaer Erlebnispfad für Kinder: 2 km Kurzweil. Ein Projekt des Nationalparkes.

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Feldherrenhügel In der Mitte des ehemaligen Panzerübungsplatzes Kindl überagt er alles. Einst Kommando- und Beobachtungshügel, bietet er heute dem Wanderer herrlichen Ausblick über Hainich und Thüringer Wald bis hin zur Wartburg.

Fliegenragwurz Zarte heimische Orchideenart. Gar nicht so selten, aber man muß sie erstmal entdecken. Schau Dir auch die Orchideenwanderung an! Eine wahre Schatzkiste...

 
Fluchtburgen Meist in mittelalterlicher Zeit oder noch früher entstanden an geheimen Orten meist mitten im Wald und auf unzugänglichen Gelände Wallburgen, gebaut vom Volk fürs Volk. Im Unterschied zu Adels-burgen wurden Fluchtburgen nur bei heranziehender Gefahr, dann aber gleich vom gesamten Volk mit Vieh bezogen. Heute sind meist nur noch flache Steinhaufen mit sanften Gräben zu erkennen. Im Hainich gibt es 2 solcher Wallburgen, alte Befestigungsanlagen insgesamt 8. Alle inmitten atemberaubender Natur und fast alle gut versteckt. Finden ist kein Problem auf der Fluchtburgen-tour mit dem Hainichwanderer... (siehe auch Altenburg, Sulzrieden)

Fossilien Der Hainich besteht überwiegend aus Muschelkalk. An Wasserrinnen oder einem der zahlreichen kleinen Steinbrüche kann man mit etwas Glück Fossilien finden. Nichts Spektakuläres, aber der Mensch freut sich über selbstgefundene Ammoniten, Pflanzenabdrücke oder was immer das ist.

Fransenenzian Auch wenn diese Pflanze am Hainich ganz unromantisch Schusternagel heißt: Wenn die Blütenpracht des Frühsommers dahin ist und rundum schon alles verdorrt, verstaubt und eintönig heufarben wird, lohnt dieses Kleinod immer wieder einen Ausflug.

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