9. Februar
Sagenhaftes
  Ihlefeld
Betteleiche
Von 1442-1525 gab es im Ihlefeld eine Außenstelle des St.-Katharinenklosters zu Eisenach. Die Bettelmönchs kümmerten sich um Reisende, denn hier im Herz des Hainich führten einst etliche vielbegangene Paßwege vorbei. Zum Dank und für das Seelenheil sollen die Wanderer an einer nahen Eiche Almosen und Bittzettel hinterlegt haben. Die Sage erzählt weiter, dass die Mönche zum Schutz dieser Gaben eine kleine Höhlung in der Eiche schufen. Mit der Zeit vermoderte das Kernholz und die heutige bizarre Form macht die Betteleiche zum heimlichen Wahrzeichen des Hainich.
In letzter Zeit sieht die alte Eiche wieder Wanderer zuhauf. Doch die heutigen sind respektloser als die des Mittelalters. Schon liegen als kleines Obachtszeichen andere Stämme zum Schutz um ihren Urahn. Haltet sie in Ehren!
Zurück? Fenster schließen!
© Februar 2001
Hainichwanderer
aus einer kleinen Höhlung wurde ein mannshoher Spalt
knorrig