Das Frühblüherwunder des Hainich
 
1. Akt - das Märzenbecherwunder
 

Schon seit Monaten bestimmt das Braun des alten Laubes die Farbe des Nationalparkwaldes. Raschelnd watest Du durch die vergangene Pracht des letzten Jahres, suchst gespannt das erste und vielleicht heftigste Wunder des Hainich: In einem verstecktem Tal, auf ein namenlosen Bergrücken siehst Du dann schon von Weitem einen riesigen sattgrünen Fleck, kräftig durchsetzt mit leuchtend weissen Blüten.

 Märzenbecher

Ehrfürchtig bleibst Du am Rand stehen und staunst. Weitergehen kannst Du auch nicht, Tausende von Märzenbechern stehen so dicht, dass kein Fuß mehr dazwischenpasst.

 10tausende Märzenbecher

Nur mal so, um auch dem Wanderer im Netz einen Eindruck geben zu können, zählst Du: 30 Meter lang, etwa 10 Meter breit und bis zu 70 Märzenbecher pro Meter im Geviert ->Rundum tristes Braun, vor mir

über 15 Tausend Blüten!

Und dort hinten leuchtet schon der nächste Teppich ...
 

 
 
Ein Wunder, meinst Du nicht ?!
 
 
 
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